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Ofen- und Luftheizungsbauer

Heizen ein – individuell und professionell

Immer mehr Menschen lassen sich einen Ofen ins Wohnzimmer einbauen. Teils aus ökonomischen, teils aus optischen Gründen. Ein Kachelofen minimiert einerseits die Heizkosten, da er die Heizungen ersetzen kann und andererseits ist so ein Ofen ein wahrer Blickfang. Durch diese beiden Aspekte wird der Gemütlichkeitsfaktor angehoben. Zudem wird durch das prasselnde Feuer eine ruhige entspannte Atmosphäre erzeugt. Damit der Einbau auch einfach vonstattengeht, sollte man einen gelernten Ofen- und Luftheizungsbauer die Arbeit verrichten lassen.

Berufsbild eines Ofenbauers

Ofen- und Luftheizungsbauer, oft auch Ofenbauer oder Ofensetzer genannt, arbeiten überwiegend in Fachbetrieben, Kaminbaubetrieben und im Hochbau. Oft beginnt der Tag im Büro, da sie die Arbeitsabläufe planen und vorbereiten. Je nach Auftrag muss das Werkzeug und das Material gewählt werden. Entwürfe und Skizzen werden dabei am PC angefertigt. Die Arbeit eines Ofensetzers steht im engen Kontakt mit den Kunden. Da diese immer wieder andere Wünsche und Vorlieben haben, ist die Arbeit durchaus abwechslungsreich. Ob nun Kachelöfen, Backöfen, Holzöfen oder Heizanlagen gefordert werden liegt ganz bei den Kunden. Auch die Arbeit am Kamin ist Aufgabe der Ofen- und Luftheizungsbauer. Die Beratung der Kunden beinhaltet sowohl technische als auch ökologische Aspekte. Die Ofenbauer weisen auf die verschiedenen Modelle und Eigenschaften der unterschiedlichen Kamine hin und erläutern zugleich die optimale Nutzung dieser und deren Kosten. Ist das alles erledigt und der Kunde zufrieden, dann beginnt die handwerkliche Arbeit. Je nach Auftrag muss der Ofen eingebaut werden, teilweise auf einem zuvor errichteten Fundament. Durch Abdichtungen und Dämmung müssen sie den Wärmeverlust möglichst gering halten. Zudem sind sie auch für den Einbau von Gas- und Ölbrenner zuständig. Neben der Herstellung und dem Einbau müssen die Ofensetzer auch die Öfen gegebenenfalls warten und reparieren.

Ausbildung und Weiterbildungsmöglichkeiten

Die Ausbildung zum Ofen- und Luftheizungsbauer dauert deutschlandweit in der Regel drei Jahre. Es sind vor allem Hauptschüler die diese Ausbildung wahrnehmen (ca. 50%), aber auch der Anteil an Realschülern ist mit ungefähr einem Drittel recht hoch. Neben den schulischen Voraussetzungen sollten die angehenden Ofenbauer schwindelfrei und handwerklich geschickt sein, sowie körperlich belastbar. In der Theorie lernen die Auszubildenden wie man die verschiedenen Fliesen- und Kachelarten bearbeitet und wie man das in Praxis umsetzt. Auch der Umgang mit den verschiedenen Materialien (Kacheln, Schamottesteine, Fliesen, Natursteine, Glas, Metall) und den jeweiligen Werkzeugen (Schweißgeräte, Zangen, Rohrschneider) wird gelehrt. Zudem lernen sie wie man Skizzen und Zeichnungen richtig liest und versteht. In der Praxis stellen die Ofen- und Luftheizungsbauer Abgas- und Luftleitungen her und bauen Öfen. Alles eng verknüpft mit der Kundenberatung. Neben den Einbau und der Herstellung der Komponenten, müssen diese auch instandgehalten werden. Die Ausbildung schließt mit dem Gesellenbrief ab. Die Chancen auf eine Stelle sind sehr gut, da die Nachfrage dementsprechend hoch ist. Anschließend können die ausgelernten Ofen- und Luftheizungsbauer diverse Weiterbildungsmöglichkeiten wahrnehmen. Eine Weiterbildung zum Meister oder zum Techniker in der Fachrichtung Ofen- und Luftheizungsbau sind erstrebenswerte Titel. Im Falle einer Hochschulberechtigung kann man auch ein Studium beginnen. Vor allem der Studiengang Versorgungstechnik bietet sich dabei an.