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	<title>Gesetze &amp; Normen &#8211; Kaminbau.net</title>
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		<link>https://www.kaminbau.net/magazin/din-en-13229</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kathrina Haunfelder]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jan 2025 12:57:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesetze & Normen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die DIN EN 13229 ist eine europaweit gültige Norm, die standardisierte Anforderungen an Feuerstellen wie Kaminöfen und Kachelofeneinsätze definiert. Sie regelt sowohl technische als auch umweltrelevante Aspekte und stellt sicher, dass diese Feuerstätten effizient, sicher und umweltfreundlich betrieben werden können. Durch diese Norm wird ein einheitlicher Standard geschaffen und gibt auch dem Verbraucher Orientierung, um [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Die DIN EN 13229 ist eine europaweit gültige Norm, die standardisierte Anforderungen an Feuerstellen wie Kaminöfen und Kachelofeneinsätze definiert. Sie regelt sowohl technische als auch umweltrelevante Aspekte und stellt sicher, dass diese Feuerstätten effizient, sicher und umweltfreundlich betrieben werden können. Durch diese Norm wird ein einheitlicher Standard geschaffen und gibt auch dem Verbraucher Orientierung, um sichere Feuerstellen zu erkennen. Ob die von der Norm betroffenen Geräte diesen Standard auch wirklich erfüllen, wird vor der Markteinführung sorgfältig geprüft. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="aioseo-alles-auf-einen-blick">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Die DIN EN 13229 legt in Europa technische und umweltrelevante Standards für einzelne Feuerungsanlagen wie Kaminöfen und Kachelofeneinsätze fest.</li>



<li>Sie regelt neben einer sicheren Konstruktion auch die Emissionsgrenzwerte und fordert hohe Wirkungsgrade, um den Energieverbrauch zu minimieren.</li>



<li>Geräte, die dieser Norm entsprechen, erfüllen die Anforderungen des Bundesimmisionsschutzgesetzes (BImSchV) Stufe 2.</li>



<li>Verbraucher profitieren von geprüfter Sicherheit und Qualität.</li>



<li>Hersteller und Importeure in der EU sind zur Einhaltung der Norm verpflichtet. </li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="aioseo-was-ist-die-din-en-13229">Was ist die DIN EN 13229?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die DIN EN 13229 ist eine europaweit gültige Norm, die für Kaminöfen und <a href="https://www.kaminbau.net/magazin/kaminkassette-nachruesten" title="Heizkassetten">Heizkassetten</a> gilt, in denen feste Brennstoffe verbrannt werden. Ihr Ziel ist es, eine einheitliche Qualität in den Bereichen Sicherheit, Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit sicherzustellen. Die Norm schafft klare Standards. Feuerstätten, die unter diese Norm fallen, müssen die festgelegten Anforderungen erfüllen, um auf dem europäischen Markt verkauft und genutzt werden zu können. Die DIN EN 13229 gewährleistet, dass unabhängig vom Hersteller Mindeststandards eingehalten und unter einheitlichen Bedingungen geprüft werden, was sowohl Verbrauchern als auch Unternehmen Transparenz und Sicherheit bietet.</p><h3 class="wp-block-heading" id="aioseo-warum-wurde-die-din-en-13229-entwickelt">Warum wurde die DIN EN 13229 entwickelt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die DIN EN 13229 wurde in enger Zusammenarbeit mit europäischen und nationalen Fachgremien entwickelt, um einheitliche Standards zu schaffen, die sowohl den Schutz als auch die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit verbessern. Ein zentrales Anliegen war es, die Feinstaub- und CO₂-Emissionen erheblich zu reduzieren, ohne dabei die Heizleistung oder den Bedienkomfort der Geräte zu beeinträchtigen. Diese Norm trägt dazu bei, moderne Feuerstätten umweltfreundlicher und gleichzeitig effizienter zu gestalten. </p><h3 class="wp-block-heading" id="aioseo-was-regelt-die-din-en-13229-genau">Was regelt die DIN EN 13229 genau?</h3><p class="wp-block-paragraph"><strong>Sicherheitsvorgaben</strong>: Die Norm definiert klare Anforderungen an die Konstruktion von Feuerstätten, darunter die Hitzebeständigkeit der verwendeten Materialien, die Dichtigkeit der Brennkammer und den Schutz vor Funkenflug. Darüber hinaus wird geprüft, ob die Ofentür und die Rauchabzugshaube sicher und einfach zu handhaben sind. So wird ein zuverlässiger Betrieb gewährleistet und die Risiken für die Nutzer werden minimiert.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Bauart</strong>: Die Feuerstätten müssen langlebig und robust konstruiert sein. Dabei schreibt die Norm vor, dass eine effiziente Dämmung vorhanden sein muss, um Wärmeverluste zu vermeiden. Gleichzeitig regelt sie, welche Baumaterialien geeignet sind, um eine hohe Qualität und Sicherheit zu gewährleisten.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Installationsort</strong>: Die DIN EN 13229 gibt auch Vorgaben für den Aufbauort der Feuerstätten. Sie legt beispielsweise fest, welche <a href="https://www.kaminbau.net/magazin/kaminofen-abstaende-wand" title="Kaminabstände">Kaminabstände</a> im Aufstellungsraum zu brennbaren Materialien eingehalten werden müssen, um die Sicherheit am Einsatzort zu gewährleisten.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Leistungsparameter</strong>: Um die Effizienz und Heizleistung der Feuerungsanlagen sicherzustellen, definiert die Norm Grenzwerte für den Wirkungsgrad und die Wärmeleistung. Geräte, die diese Anforderungen erfüllen, arbeiten wirtschaftlicher und leisten einen Beitrag zur Energieeinsparung.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Emissionsgrenzwerte</strong>: Feuerstätten dürfen nur begrenzte Mengen an Schadstoffen wie Feinstaub und Kohlenmonoxid emittieren. Diese Grenzwerte orientieren sich an den geltenden Umweltgesetzen und tragen dazu bei, die Umweltbelastung zu reduzieren und die Luftqualität zu verbessern.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Standardisierte Prüfmethode</strong>: Die DIN EN 13229 schreibt vor, dass alle Geräte unter identischen Bedingungen getestet werden. Diese standardisierten Verfahren ermöglichen eine objektive Bewertung der Sicherheit, Effizienz und Emissionswerte und sorgen für eine bessere Vergleichbarkeit.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Kennzeichnung</strong>: Geräte, die die Norm erfüllen, erhalten ein Prüfsiegel sowie eine CE-Kennzeichnung. Diese Merkmale dienen Verbrauchern und Herstellern als Qualitätsnachweis und geben Sicherheit bei der Auswahl und Nutzung der Feuerstätten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Kaminprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="aioseo-wer-muss-die-din-en-13229-einhalten">Wer muss die DIN EN 13229 einhalten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Hersteller müssen sicherstellen, dass ihre Produkte den Vorgaben entsprechen und diese durch unabhängige Prüfstellen zertifizieren lassen. Sie müssen also die Anforderungen bereits bei der Entwicklung beachten. Händler dürfen in der EU nur Geräte vertreiben, die eine entsprechende Zertifizierung besitzen. Produkte ohne Zertifizierung dürfen in der EU weder verkauft noch betrieben werden, da sie nicht die vorgeschriebenen Sicherheits- und Umweltstandards erfüllen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Hinweis:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Beim Kauf sollten Sie auf die entsprechende Zertifizierung achten. Ob ein Gerät zugelassen ist, können Sie am Typenschild einer Feuerstättenanlage entnehmen. Hier sind alle wichtige Daten wie zum Beispiel die CE-Kennzeichnung oder der Wirkungsgrad festgehalten.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading" id="aioseo-welche-gerate-fallen-unter-die-din-en-13229">Welche Geräte fallen unter die DIN EN 13229?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die DIN EN 13229 gilt für </p><ul class="wp-block-list">
<li>Kamineinsätze, </li>



<li>Heizkassetten und</li>



<li>offene Kamine für feste Brennstoffe, </li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">die für den Einsatz in Wohn- und Gewerberäumen vorgesehen sind. Dabei kann es sich um Geräte handeln, die in bestehende Kamine integriert oder als eigenständige Heizquellen verwendet werden. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Kaminbauer finden &amp; unverbindlich anfragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="aioseo-warum-ist-die-din-en-13229-wichtig">Warum ist die DIN EN 13229 wichtig?</h2><p class="wp-block-paragraph">Mithilfe der DIN EN 13229 wird eine klare Abgrenzung zwischen geprüften und ungeprüften Produkten geschaffen. Dadurch haben es nicht nur Verbraucher einfacher, sondern die Norm sorgt auch für eine klare Orientierungsrichtlinie für Hersteller. Zudem schafft sie Vertrauen, weil jedes zertifizierte Gerät verlässliche Leistungsdaten aufweist und länderübergreifende Anforderungen erfüllt. </p><h3 class="wp-block-heading" id="aioseo-welche-vorteile-bringt-die-norm-fur-den-verbraucher">Welche Vorteile bringt die Norm für den Verbraucher?</h3><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Verbesserte Betriebssicherheit und Schutz vor Gefahren</strong>: Die Anforderungen an Hitzebeständigkeit, Dichtigkeit und die sichere Ableitung von Abgasen minimieren das Risiko von Bränden oder der Freisetzung giftiger Gase wie Kohlenmonoxid. Aufgrund der normgerechten Ausführung sind zudem Schäden durch Überhitzung oder unsachgemäße Nutzung weniger wahrscheinlich. Für Sie als Verbraucher bedeutet das, dass weniger oft teure Reparaturen nötig sind und Brandunfälle durch den festgelegten Baustandard minimiert werden sollen.<br></li>



<li><strong>Effizientere Energienutzung und geringere Heizkosten</strong>: Kaminöfen sollten stets effizienter arbeiten, indem sie möglichst viel Wärmeenergie aus dem Brennstoff gewinnen, den Wärmeverlust minimieren und einen möglichst hohen Wirkungsgrad erzeugen. Verbraucher profitieren dabei von niedrigeren Heizkosten. In der Folge ist das umweltschonend, da weniger Ressourcen für die Brennstoffbeschaffung und den Kaminbetrieb benötigt werden.<br></li>



<li><strong>Einhaltung strenger Emissionsvorgaben</strong>: Die durch die DIN EN 1322 geregelten Emissionsgrenzwerte für Kaminöfen, einschließlich Feinstaub und Kohlenmonoxid, sorgen für eine verbesserte Luftqualität in Wohnräumen sowie in Außenbereichen. Dadurch wird die Umwelt weniger belastet und Verbraucher können gesetzliche Anforderungen wie die der <a href="https://www.kaminbau.net/magazin/bimschv-die-neue-kaminofenverordnung-ab-2024" title="BImSchV">BImSchV</a> wesentlich einfacher erfüllen.<br></li>



<li><strong>Kompatibilität mit anderen Systemen und Bauteilen</strong>: Kaminöfen, die der Norm entsprechen, sind so konstruiert, dass sie mit gängigen Schornsteinsystemen und Zubehörteilen kompatibel sind. Dies erleichtert die Installation und den Austausch von Komponenten.<br></li>



<li><strong>Qualitätsgarantie durch strenge Prüfung</strong>: Die strengen Tests stellen sicher, dass Ihr Kaminofen unter realen Bedingungen zuverlässig funktioniert. Somit wird ein langes Betriebsleben der geprüften Feuerstätte gewährleistet und das Risiko auf Ausfälle und Reparaturen gesenkt.<br></li>



<li><strong>Transparenz bei der Auswahl und Vergleichbarkeit</strong>: Ein weiterer großer Vorteil ist, dass die DIN EN 1322 den Vergleich zwischen verschiedenen Modellen erleichtert. Einheitliche Angaben zu Heizleistung, Emissionen und Wirkungsgraden sorgen dafür, dass unklare oder irreführende Herstellerangaben zu Fehlentscheidungen führen.<br></li>



<li><strong>Förderung von Innovation und Umweltschutz</strong>: Hersteller müssen Produkte entwickeln, die den steigenden Anforderungen der Norm entsprechen. Dies führt zu Innovationen in der Kaminofentechnologie, wie effizienteren Brennkammern oder optimierter Luftführung. Verbraucher profitieren von diesen technologischen Fortschritten, die den Betrieb umweltfreundlicher und wirtschaftlicher machen.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading" id="aioseo-wie-stehen-bimschv-stufe-2-und-din-en-13229-zueinander">Wie stehen BImSchV Stufe 2 und DIN EN 13229 zueinander?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) legt die maximal zulässigen Emissionswerte für Heizgeräte fest, um Feinstaub und Schadstoffe zu reduzieren. Die BImSchV Stufe 2 ist seit 2015 verbindlich und setzt ergänzend zur DIN EN 13229 Grenzwerte im Bereich Emission und Effizienz fest. Die DIN-Vorschriften formen sozusagen die Grundlage. </p><p class="wp-block-paragraph">Die wichtigsten Grenzwerte sind:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Feinstaub</strong>: maximal 0,04 Gramm pro Kubikmeter</li>



<li><strong>Kohlenmonoxid (CO)</strong>: maximal 1.25 Gramm pro Kubikmeter</li>



<li><strong>Wirkungsgrad Kamine, Öfen und Kaminöfen</strong>: mindestens 75 Prozent</li>



<li><strong>Wirkungsgrad Kachelöfen</strong>: 80 Prozent </li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="aioseo-wie-wird-die-din-en-13229-uberpruft-und-zertifiziert">Wie wird die DIN EN 13229 überprüft und zertifiziert?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Überprüfung der Einhaltung der Norm DIN EN 13229 erfolgt nach einem immer gleichen Ablauf, der bei der Herstellung beginnt und mit der Ausstellung der Zertifizierung abschließt. </p><h3 class="wp-block-heading">1. Schritt: Herstellung und technische Vorbereitung</h3><p class="wp-block-paragraph">Der Hersteller sorgt bei der Produktion dafür, dass die technischen Anforderungen der Norm erfüllt werden. Hierzu zählt eine technische Dokumentation über alle relevanten Details und eine Prototyp-Entwicklung.</p><h3 class="wp-block-heading" id="aioseo-2-schritt-prufung-durch-akkreditierte-testlabore">2. Schritt: Prüfung durch akkreditierte Testlabore</h3><p class="wp-block-paragraph">Unabhängige, akkreditierte Testlabore, die auf die Prüfung von Feuerstätten spezialisiert sind, führen diverse Tests durch: </p><table class="article-table"><thead><tr><td><strong>Testdurchlauf</strong></td><td><strong>Prüfungmerkmale</strong></td></tr></thead><tbody><tr></tr><tr><td>Typrüfung</td><td><ul><li>Ermittlung der Nennwärmeleistung</li><li>Prüfung von Bauart und Baumuster sowie die Qualität der feuerberührten Bauteile, Bedienelemente und technischen Unterlagen</li></ul></td></tr><tr><td>Typenreihen-/ feuerstättenreihenprüfung </td><td><ul><li>allgemein: Pürfung der Konsktruktion und Leistung</li><li>Materialqualität, insbesondere der Hitzebeständigkeit von Ofentüren, Brennkammer und Rauchabzug</li><li>Oberflächentemperaturen</li><li>Ofendichtigkeit, um den Austritt von Rauchgasen oder Funken zu verhindern</li></ul></td></tr><tr><td>Leistungsprüfung</td><td><ul><li>Mindestwert des Wirkungsgrades</li><li> Wärmeleistung in Kilowatt (kW)</li></ul></td></tr><tr><td>Emissionstests</td><td><ul><li>Einhaltung der Grenzwerte für Feinstaub- und Kohlenmonoxid-Emissionen</li><li>Abgasführung und Funktion der Luftzufuhrsysteme</li></ul></td></tr><tr><td>Betriebsprüfung</td><td><ul><li>Simulation von normalen und extremen Betriebsbedingungen, wie plötzliche Temperaturwechsel oder Überlastungen</li><li>Test des Verbrennungsverhaltens mit verschiedenen Brennstoffen (zum Beispiel Holz, Holzbriketts)</li></ul></td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">3. Schritt: Erstellung eines Prüfberichts</h3><p class="wp-block-paragraph">Nach Abschluss der Tests wird ein detaillierter Prüfbericht erstellt. Dieser enthält:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>technische Ergebnisse</strong>: sämtliche Messwerte und Ergebnisse der Sicherheits-, Leistungs- und Emissionsprüfungen</li>



<li><strong>Bewertung</strong>: Aussage darüber, ob und in welchem Umfang der Kaminofen die Anforderungen der DIN EN 13229 erfüllt </li>



<li><strong>Empfehlungen</strong>: gegebenenfalls Hinweise zur Verbesserung oder Anpassung des Ofens, falls Schwächen festgestellt wurden. Werden gravierende Mängel festgestellt, kann eine Sonderprüfung stattfinden</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">4. Schritt: Ausstellung der Zertifizierung</h3><p class="wp-block-paragraph">Erfüllt der Kaminofen alle Anforderungen, erhält er seine Zertifizierung. Diese enthält:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>Normnachweis</strong>: Die Bestätigung, dass der Kaminofen gemäß DIN EN 13229 geprüft und zugelassen wurde.</li>



<li><strong>Prüfsiegel</strong>: Ein sichtbares Label, das die Konformität des Produkts belegt. Dieses Siegel wird oft direkt auf dem Produkt angebracht und enthält eine Registriernummer sowie das Testlabor.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">GUT ZU WISSEN:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Hersteller können mit dieser Zertifizierung ihre Produkte rechtlich vermarkten und in den Handel bringen. Sie wird auch bei der behördlichen Abnahme durch Schornsteinfeger benötigt.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="aioseo-wo-findet-die-din-en-13229-anwendung">Wo findet die DIN EN 13229 Anwendung?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die DIN EN 13229 gilt für eine Vielzahl von Einsatzbereichen, sowohl im privaten als auch im gewerblichen Umfeld. Geräte, die dieser Norm entsprechen, sind ideal für Privathaushalte, in denen Kaminöfen und Heizeinsätze für die Raumheizung oder als Zusatzheizung genutzt werden. Auch gewerbliche Gebäude, die Heizkassetten oder Ähnliches nutzen, sind von der DIN EN 13229 abhängig. Beispiele hierfür sind Aufstellungsräume in Hotels, Restaurants oder Berghütten.</p><h3 class="wp-block-heading" id="aioseo-ubersicht-welche-anforderungen-stellt-die-din-en-13229">Übersicht: Welche Anforderungen stellt die DIN EN 13229?</h3><table class="article-table"><thead><tr><td><strong>Anforderungsbereich</strong></td><td><strong>Parameter</strong></td></tr></thead><tbody><tr><td>Sicherheit</td><td><ul><li>bruchsichere Sichtscheiben</li><li>robuste Brennkammer sichere Abgasführungssysteme</li></ul></td></tr><tr><td>Wirkungsgrad</td><td><ul><li>über 70 Prozent </li></ul></td></tr><tr><td>Emissionen</td><td><ul><li>Kohlenmonoxid (CO): maximal 1.500 Milligramm pro Kubikmeter (bei 13 Prozent O₂ im Abgas)</li><li>organische Verbindungen (OGC): maximal 120 Milligramm pro Kubikmeter (bei 13 Prozent O₂ im Abgas)</li></ul></td></tr><tr><td>Materialqualität</td><td><ul><li>hitzebeständige, langlebige und umweltfreundliche Materialien</li></ul></td></tr><tr><td>Kompatibilität</td><td><ul><li>Kompatibilität mit gängigen Schornsteinsystemen und Zubehörteilen</li></ul></td></tr><tr><td>Bedienbarkeit</td><td><ul><li>einfache und sichere Bedienung, zum Beispiel durch regulierbare Luftzufuhrsysteme und benutzerfreundliche Reinigungsmöglichkeiten</li></ul></td></tr><tr><td>Prüfung und Dokumentation</td><td><ul><li>nach den vorgeschriebenen Testmethoden geprüft vollständig dokumentiert</li></ul></td></tr></tbody></table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Hinweis:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Zusätzlich stellt die Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchV) Stufe 2 weitere und strengere Anforderungen an Kaminöfen. Kohlenmonoxid darf höchstens 1.250 Milligramm pro Kubikmeter betragen und organische Verbindungen maximal 80 Milligramm pro Kubikmeter. Weiterhin bezieht sie den Feinstaub mit maximal 80 Milligramm pro Kubikmeter ein. </div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="aioseo-was-passiert-wenn-die-din-en-13229-nicht-eingehalten-wird">Was passiert, wenn die DIN EN 13229 nicht eingehalten wird?</h2><p class="wp-block-paragraph">Bei Nichteinhaltung der DIN EN 13229 drohen eine Reihe rechtlicher, sicherheitstechnischer und finanzieller Konsequenzen. Sie reichen weit über das Sicherheitsrisiko durch Brände oder Kohlenmonoxidvergiftungen und negative Auswirkungen auf die Umwelt hinaus. Hersteller, die Geräte dennoch verkaufen, erhalten ein Verkaufsverbot innerhalb der EU. Behörden können Rückrufaktionen anordnen, und bei Sicherheitsmängeln drohen Bußgelder oder Klagen.</p><p class="wp-block-paragraph">Schornsteinfeger verweigern die Abnahme von nicht zertifizierten Kaminöfen. Verbraucher dürfen solche Geräte nicht betreiben und riskieren Bußgelder. Auch die Gebäudeversicherung kann im Schadensfall Leistungen ablehnen. Sollte der Schornsteinfeger keine Abnahme durchführen, müssen Sie als Verbraucher die Kosten für den Austausch oder die Nachrüstung des Ofens zahlen. </p><h3 class="wp-block-heading" id="aioseo-wie-kann-ich-herausfinden-ob-mein-kamin-die-din-en-13229-erfullt">Wie kann ich herausfinden, ob mein Kamin die DIN EN 13229 erfüllt?</h3><p class="wp-block-paragraph">Oftmals gibt das Typenschild einer Feuerstätte Auskunft, ob eine normgerechte Bauweise und Umsetzung vorliegt. Sollte es nicht mehr vorhanden sein, können Sie auch in der Bedienungsanleitung nachsehen, in der Sie mehr Informationen zu den technischen Werten erhalten. Alternativ können Sie die Herstellerwebsite besuchen oder den Hersteller direkt kontaktieren und die benötigten Informationen zur Erfüllung der DIN EN 13229 erfragen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="aioseo-auf-diese-5-dinge-sollten-sie-achten">Auf diese 5 Dinge sollten Sie achten: </h2><ol class="wp-block-list">
<li><strong>Geräteauswahl</strong>: Achten Sie darauf, dass das Gerät die CE-Kennzeichnung trägt und ein Prüfprotokoll enthält.</li>



<li><strong>Nachrüstung</strong>: Ältere Kamine können auch mit modernen Kamineinsätzen nachgerüstet werden, um die Vorschriften der Norm zu erfüllen.</li>



<li><strong>Energieeffizienz</strong>: Wählen Sie Geräte mit einem Wirkungsgrad von mindestens 75 Prozent.</li>



<li><strong>Emissionswerte</strong>: Geräte müssen die Grenzwerte für Feinstaub und CO₂ einhalten, um die Umwelt zu schützen.</li>



<li><strong>Fachberatung</strong>: Lassen Sie sich vor dem Kauf oder der Installation von einem Experten beraten, um die besten Ergebnisse zu erzielen.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt Kaminbauer finden &amp; unverbindlich anfragen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="aioseo-fazit">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Die DIN EN 13229 ist eine wichtige Verordnung und Richtlinie für Kaminöfen und Kachelofeneinsätze. Sie sorgt dafür, dass Geräte sicher, effizient und umweltfreundlich betrieben werden können. Verbraucher profitieren von geprüfter Qualität und geringeren Emissionen, während Hersteller und Händler rechtssicher handeln. Die Einhaltung dieser Norm ist ein wichtiger Schritt für eine nachhaltigere und sicherere Heiztechnik.</p><p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a href="https://www.kaminbau.net/magazin/din-en-13229">DIN EN 13229: Die DIN-Norm für Kaminöfen</a> first appeared on <a href="https://www.kaminbau.net/magazin">Kaminbau.net</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.kaminbau.net/magazin/bimschv-die-neue-kaminofenverordnung-ab-2024</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simone Blaß]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2023 11:09:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesetze & Normen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 2010 werden die Vorgaben für kleine Feuerungsanlagen mit der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung schrittweise verschärft. Hinter der ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes steht das Ziel, die Belastung der Umwelt durch Feinstaub und Kohlenmonoxid zu verringern und die Luftqualität besser zu schützen. Vor allem ältere Kaminöfen geraten dabei in den Blick, weil sie oft mehr Schadstoffe [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Seit 2010 werden die Vorgaben für kleine Feuerungsanlagen mit der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung schrittweise verschärft. Hinter der ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes steht das Ziel, die Belastung der Umwelt durch Feinstaub und Kohlenmonoxid zu verringern und die Luftqualität besser zu schützen. Vor allem ältere Kaminöfen geraten dabei in den Blick, weil sie oft mehr Schadstoffe ausstoßen und weniger effizient verbrennen als moderne Geräte. Für viele Bestandsöfen gelten deshalb seit Jahren Übergangsfristen. Je nach Baujahr heißt das oft Nachrüsten, Austauschen oder Stilllegen und wer diese Vorgaben nicht einhält, muss mit einem hohen Bußgeld rechnen. Das bedeutet aber nicht, dass die BImSchV mit einem Kaminofenverbot gleichzusetzen ist, denn für bestimmte Anlagen gelten Ausnahmen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Die 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV) regelt die Anforderungen an kleine und mittlere Feuerungsanlagen. Die Verordnung soll die Luftbelastung durch Holz-, Kohle- und andere Festbrennstofföfen verringern.</li>



<li>Für Kamin- und Kachelöfen, die mit festen Brennstoffen arbeiten, sind dabei vor allem die Grenzwerte für Feinstaub und Kohlenmonoxid sowie bestimmte technische Anforderungen und Wirkungsgrade entscheidend.</li>



<li>Die letzte wichtige Frist für viele Altanlagen (Baujahre bzw. Typenschild-Daten von 1995 bis 21. März 2010) endete am 31. Dezember 2024, sodass seitdem ein Weiterbetrieb nur bei nachgewiesener Einhaltung der Vorgaben oder bei zulässigen Ausnahmen möglich ist.</li>



<li>Ob ein Ofen betroffen ist, lässt sich anhand des Typenschilds, der Herstellerunterlagen und des Feuerstättenbescheids prüfen.</li>



<li>Ein neuer Filtereinbau ist nicht vorgeschrieben, er ist nur eine mögliche Maßnahme, wenn die Emissionen zu hoch sind.</li>



<li>Eine verbindliche Auskunft gibt in der Praxis der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger. Behördenentscheidungen und Ausnahmen liegen aber bei den Landesbehörden.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was ist die BImSchV?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Abkürzung <strong>BImSchV</strong> steht für die <strong>Bundes-Immissionsschutzverordnung</strong>. Das Ziel dieser Verordnung ist es, Mensch und Umwelt vor schädlichen Umwelteinwirkungen wie Luftverunreinigungen, Lärm oder Erschütterungen zu schützen. Dazu gehören auch die Vorschriften für den Betrieb von Einzelraumfeuerstätten, die mit Festbrennstoff betrieben werden. Besonders wichtig sind dabei die vorgegebenen Abgas-Grenzwerte, die ab 2024 verschärft wurden. Seit dem 1. Januar 2025 gelten für viele Kaminöfen in Deutschland demnach deutlich strengere Grenzwerte. Betroffen sind vor allem ältere Einzelraumfeuerungsanlagen, die mit Holz oder Kohle betrieben werden. Wenn Sie davon betroffen sind, hat Sie in der Regel bereits der Schornsteinfeger darüber informiert, dass Sie Ihren Ofen nachrüsten oder austauschen müssen. Sie haben aber auch die Möglichkeit, einen Fachbetrieb bei der Beurteilung um Hilfe zu bitten. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Kaminprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Das sind die 2 Stufen der BImSchV</h2><ul class="wp-block-list">
<li><strong>BImSchV Stufe 1:</strong> Diese Stufe trat am 22. März 2010 in Kraft und galt für Neuanlagen (für Altgeräte vor 2010 gab es Übergangsregelungen). Die festgelegten Grenzwerte lagen hier bei 2,0 Gramm pro Kubikmeter Kohlenmonoxid und 0,075 Gramm pro Kubikmeter Feinstaub. Kachelöfen mussten einen Wirkungsgrad von 80 Prozent vorweisen, alle anderen von 75 Prozent.<br></li>



<li><strong>BImSchV Stufe 2:</strong> Diese Stufe gilt für alle Anlagen, die ab dem 1. Januar 2015 heizen. Die Grenzwerte sind verschärft worden und liegen bei 1,25 Gramm pro Kubikmeter Kohlenmonoxid und 0,04 Gramm pro Kubikmeter Feinstaub. Die Anforderung an den Wirkungsgrad der Kaminöfen [LINK] bleibt unverändert.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Stufe 1 und Stufe 2 der 1. BImSchV regeln vor allem die Anforderungen an neue Anlagen. Für ältere Bestandsöfen gelten stattdessen die Übergangsregelungen nach § 26 mit Nachweis, Nachrüstung, Austausch oder Außerbetriebnahme.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Warum ist die Umsetzung der BImSchV notwendig?</h2><p class="wp-block-paragraph">Kennen Sie das? Man öffnet an einem kalten Tag kurz das Fenster zum Lüften und statt frischer Luft zieht Rauchgeruch in die Wohnung, weil irgendwo in der Nachbarschaft noch ein alter Ofen läuft. Genau dieses alltägliche Problem zeigt, worum es bei der 1. BImSchV im Kern geht. Holz enthält von Natur aus geringe Mengen an Stickstoff, Schwefel und Chlorverbindungen, aus denen bei der Verbrennung unter anderem Stickstoffoxide entstehen können. Hinzu kommt Staub, der zum überwiegenden Teil aus Feinstaub besteht. Diese Partikel sind mit dem Auge nicht sichtbar, können aber beim Einatmen tief in die Lunge gelangen und die Gesundheit belasten. Und gerade die kleinen und mittleren Feuerungsanlagen, die unter die 1. BImSchV fallen, zählen zu den wichtigen Quellen gesundheitlich besonders relevanter Luftschadstoffe. Besonders ins Gewicht fallen Einzelraumfeuerungsanlagen wie Kaminöfen, die in vielen Haushalten zusätzlich zur zentralen Heizung genutzt werden. Der Fokus liegt dabei auf den älteren Geräten, da diese häufig weniger sauber arbeiten, sodass mehr Schadstoffe in die Außenluft gelangen und sich der typische beißende Geruch bemerkbar macht. In der BImSchV sind die <strong>Grenzwerte</strong> für den Ausstoß von Kohlenmonoxid und Feinstaub festgehalten, die bei kleinen und mittleren Feuerungsanlagen, die mit festem Brennstoff betrieben werden, eingehalten werden müssen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">UNSER TIPP:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Sie sollten die Typbescheinigung Ihres Ofens gut aufbewahren, denn sie zeigt auf, dass die Feuerungsanlage die Grenzwerte einhält. Diese Bescheinigung ist dem zuständigen Schornsteinfeger auf Verlangen vorzulegen.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Feuerungsanlagen regelt die 1. BImSchV?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die 1. BImSchV erfasst <strong>kleine und mittlere Feuerungsanlagen</strong> zur Wärmeerzeugung in privaten Haushalten und in kleingewerblichen Betrieben. Dabei unterscheidet sie zwischen zentralen Heizkesseln und Einzelraumfeuerungsanlagen. Heizkessel versorgen Gebäude oder Wohnungen zentral mit Wärme und Warmwasser, Einzelraumfeuerungsanlagen sind dagegen für die Beheizung einzelner Räume vorgesehen. Hierunter fallen vor allem Kaminöfen, Kachelöfen, Herde und Kachelofeneinsätze. Auch Grundöfen, also handwerklich vor Ort gesetzte Wärmespeicheröfen aus mineralischen Speichermaterialien, können betroffen sein. [<a href="#quelle-1" title="">1</a>]</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Aufgaben hat die BImSchV?</h2><p class="wp-block-paragraph">Die zweistufige BImSchV dient zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes und ihre Aufgabe ist es, sicherzustellen, dass die Vorgaben und Fristen für sämtliche Anlagen eingehalten werden. So benötigen Öfen beispielsweise einen Feinstaubfilter beziehungsweise dürfen bestimmte Grenzwerte für Feinstaub nicht überschreiten. Die Anlagen mit einer zu hohen Emissionsbelastung müssen abgestellt, ausgetauscht oder entsprechend nachgerüstet werden. Alte Öfen, die die Normen nicht erfüllen, mussten bis zum Ende des Jahres 2024 aus dem Betrieb genommen werden.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Änderungen für Kaminöfen gab es 2010?</h3><p class="wp-block-paragraph">Um den Ausstoß von Kohlenmonoxid zu minimieren und auf lange Sicht eine Antwort auf den schnell voranschreitenden Klimawandel zu finden, wurde die erste Stufe der BImSchV bereits im Jahr 2010 eingeführt. Ab diesem Zeitpunkt durften alte Öfen mit besonders hohem Ausstoß entweder nicht mehr oder nur noch mit einem zusätzlichen Feinstaubfilter betrieben werden. Folgende Grenzdaten gab es bisher:</p><table class="article-table">
<thead>
<tr>
<td><strong>Datum</strong></td>
<td><strong>Ofenart</strong></td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>zum 31. Dezember 2014</td>
<td>Öfen, die vor dem 31. Dezember 1974 hergestellt wurden</td>
</tr>
<tr>
<td>zum 31. Dezember 2017</td>
<td>Öfen, die bis zum 31. Dezember 1984 hergestellt wurden</td>
</tr>
<tr>
<td>zum 31. Dezember 2020</td>
<td>Öfen, die bis zum 31. Dezember 1994 hergestellt wurden</td>
</tr>
<tr>
<td>zum 31. Dezember 2024</td>
<td>Öfen, die bis zum 21. März 2010 hergestellt wurden</td>
</tr>
</tbody>
</table><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt unverbindlich Anfrage einstellen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-3">Sind Kaminöfen seit Januar 2025 verboten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Keine Sorge: Kamine und ähnliche Feuerungsanlagen wurden auch zum 1. Januar 2025 nicht komplett verboten. Es sind aber einige wichtige Regelungen zu beachten , damit Sie Ihre bestehende Anlage auch in Zukunft weiter betreiben können. </p><h3 class="wp-block-heading">Was änderte sich laut Kaminofenverordnung im Januar 2025?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die letzte große Übergangsfrist endete am <strong>31. Dezember 2024</strong>. Zu diesem Datum ist die letzte Übergangsfrist für bestimmte Bestandsöfen ausgelaufen. Seitdem gelten strengere Regeln für den Bestand an Einzelraumfeuerungsanlagen wie <a href="https://www.kaminbau.net/magazin/kaminofen">Kaminöfen</a>, <a href="https://www.kaminbau.net/magazin/kachelofen">Kachelöfen</a> und Heizkamine. </p><p class="wp-block-paragraph">Folgende Anforderungen müssen erfüllt werden:</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Kaminöfen, die vor 2010 errichtet und in Betrieb genommen wurden</strong>: Diese Anlagen dürfen nur dann weiterhin betrieben werden, wenn die Werte der BImSchV erfüllt werden. Erreicht Ihre Anlage die Anforderungen nicht und wurde sie vor dem 21. März 2010 hergestellt, müssen Nachbesserungen oder ein Austausch erfolgen.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Kaminöfen, die nach 2010 errichtet und in Betrieb genommen wurden</strong>: Kaminöfen, die nach dem 21. März 2010 errichtet oder typgeprüft wurden, entsprechen in der Regel bereits den aktuell geltenden Grenzwerten. Sie können deshalb weiter genutzt werden, solange sie fachgerecht gewartet und nicht baulich verändert werden. Ob die Voraussetzungen erfüllt sind, prüft der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger als zuständige Kontrollinstanz.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Werte müssen eingehalten werden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Für Bestandsanlagen, die bereits vor 2010 installiert wurden, gelten bei der Überprüfung durch den Schornsteinfeger eigene Messwerte. Hier darf der <strong>Staubausstoß 0,15 g/m³</strong> und der <strong>Kohlenmonoxidgehalt 4 g/m³</strong> nicht überschreiten. [<a href="#quelle-2" title="">2</a>] Diese Werte sind nicht mit den strengeren Grenzwerten für Neuanlagen zu verwechseln, die seit Stufe 2 der BImSchV bei <strong>0,04 g/m³ Feinstaub</strong> und <strong>1,25 g/m³ CO</strong> liegen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Gibt es Ausnahmen von der BImSchV? </h2><p class="wp-block-paragraph">Nicht alle Holzfeuerstätten müssen die strengen Grenzwerte einhalten. Ausgenommen von der Austauschpflicht sind unter anderem:</p><ul class="wp-block-list">
<li>historische Öfen (Geräte, die vor 1950 errichtet wurden und noch am selben Ort stehen)</li>



<li>einzige Heizquelle<strong> </strong>(der Ofen ist die einzige Möglichkeit, die Wohneinheit zu beheizen)</li>



<li>offene Kamine (diese dürfen nur gelegentlich genutzt werden) </li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Zudem ist es in einigen wenigen echten Härtefällen möglich, eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten. [<a href="#quelle-3" title="">3</a>]</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Welche Kaminöfen dürfen seit dem 1. Januar 2025 noch betrieben werden?</h2><p class="wp-block-paragraph">Nach Ende 2024 dürfen alle Kaminöfen weiterhin betrieben werden, die nach dem 21. März 2010 hergestellt und in Betrieb genommen wurden. Außerdem dürfen weiterhin alle Öfen betrieben werden, die vor dem 21. März 2010 hergestellt wurden und die geltenden Grenzwerte einhalten. Ob Ihre Feuerstätte theoretisch dazugehört, können Sie auch über die <a href="https://www.cert.hki-online.de/de/home">HKI-Gerätedatenbank</a> feststellen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">INFO:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Einen entsprechenden Nachweis erhalten Sie durch eine professionelle Vor-Ort-Messung. Für die Durchführung wenden Sie sich an Ihren Schornsteinfeger. Alternativ genügt auch eine Prüfungsmessbescheinigung durch den Ofenhersteller.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt unverbindlich Anfrage einstellen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Was passiert mit Kaminöfen, die die Grenzwerte überschreiten?</h2><p class="wp-block-paragraph">Betreiben Sie nach 31. Dezember 2024 weiterhin eine Kleinfeuerungsanlage, die die Grenzwerte überschreitet, kann es schnell teuer werden. Die Schornsteinfeger kontrollieren die Feuerstätten regelmäßig, sodass jeder Verstoß schnell auffallen wird. Sie sollten sich also genau überlegen, ob Sie ein solches Risiko eingehen, denn es drohen hohe Bußgelder bis zu einer Höhe von 50.000 Euro. [<a href="#quelle-4" title="">4</a>] Der Schornsteinfeger gibt Ihnen jedoch zuerst die Chance zur Nachrüstung, die innerhalb einer bestimmten Frist erfolgen muss. In den meisten Fällen ist dann bei einem Kaminofen die <a href="https://www.kaminbau.net/magazin/feinstaubfilter-kaminofen-nachruesten">Nachrüstung eines Feinstaubfilters</a> möglich.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Wie erkenne ich, ob meine Feuerstätte betroffen ist? </h2><p class="wp-block-paragraph">Entscheidend sind vor allem</p><ul class="wp-block-list">
<li>die Feuerstättenart,</li>



<li>die Unterlagen zur Typenprüfung,</li>



<li>die zulässigen Brennstoffe und</li>



<li>die nachgewiesenen Emissionsgrenzwerte.</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">In der Praxis lässt sich damit bereits gut einordnen, ob eine Einzelraumfeuerstätte die Anforderungen erfüllt oder ob <strong>weiterer Prüfbedarf</strong> besteht. Besonders wichtig sind Herstellerunterlagen und das Typenschild, weil daraus hervorgeht, für welche Brennstoffe das Gerät zugelassen ist und welche Werte im Rahmen der Schadstoffanlaytik beziehungsweise der Typprüfung nachgewiesen wurden. Je nach Feuerstättenart gelten unterschiedliche technische Anforderungen, weshalb pauschale Aussagen oft in die Irre führen. Ein Kaminfilter ist zudem nicht automatisch vorgeschrieben, sondern nur eine mögliche Lösung, wenn die Emissionsgrenzwerte ohne Nachrüstung nicht eingehalten werden. Für Betreiber bedeutet das, dass nicht jede ältere Anlage sofort von einem Verbot betroffen ist, wohl aber jede Anlage geprüft werden sollte, die erhöhte Luftschadstoffe verursacht oder keinen belastbaren Nachweis zur Typenprüfung vorlegen kann.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-4">Grenzwertüberschreitung bei Einzelraumfeuerstätten – abschalten oder nachrüsten? </h2><p class="wp-block-paragraph">Bevor Sie einen neuen Ofen kaufen, sollten Sie alle Optionen genau prüfen. Im Grunde gibt es 3 Möglichkeiten:</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Änderungen nicht notwendig:</strong> Erfüllt der Kaminofen alle Gesetze, muss er nicht erneuert werden, selbst wenn es sich um ein Modell von vor 2010 handelt.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>Feinstaubfilter nachrüsten:</strong> Für die meisten Ofentypen können entsprechende Feinstaubfilter nachgerüstet werden, sodass die Anlage die Abgasprüfung auch zukünftig übersteht und daher weiterhin in Betrieb bleiben kann. Wichtig ist, dass Sie nicht den preiswertesten Filter kaufen, sondern ein zuverlässiges Modell wählen. Auch wenn einige Angebote sehr günstig und damit verlockend erscheinen, sollten Sie für den neuen Filter <strong>circa 500 bis 2.000 Euro</strong> einplanen. Filter in dieser Preisklasse schaffen es normalerweise problemlos, die Normen zu erfüllen. Zu bedenken ist, dass Einbaukosten für den Filter anfallen und dass die sogenannte Filterkassette regelmäßig erneuert werden muss. Grundsätzlich haben Sie die Wahl zwischen aktiven und passiven Filtern. Ein Ofenbauer berät Sie kompetent, wenn es um die Frage geht, welche Variante für Ihren Fall am besten geeignet ist.</p><p class="wp-block-paragraph"><strong>neuen Kaminofen anschaffen:</strong> Gibt es für Ihre Anlage keinen geeigneten Filter und Sie wollen weiterhin mit einem Kamin heizen, besteht nur noch die Möglichkeit, die Anlage stilllegen zu lassen und einen neuen Kaminofen einbauen zu lassen.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WICHTIG:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Achten Sie beim Kauf einer Einzelraumfeuerstätte unbedingt darauf, dass es sich um einen Ofen handelt, der die Grenzwerte einhält. Immer noch bieten Händler Restbestände alter Kaminöfen zu unschlagbar günstigen Preisen an. Es bringt jedoch nichts, eine preiswerte Anlage zu kaufen, die Sie gar nicht betreiben dürfen.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Wer kann den Kaminofen nachrüsten?</h3><p class="wp-block-paragraph">Sie sollten den Filter für den Kaminofen nicht selbst nachrüsten, sondern einen Fachmann beauftragen. Dieser weiß zum einen, welchen Filter Sie benötigen und er wird den Einbau zudem professionell vornehmen, sodass es später bei der Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger nicht zu Problemen kommt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt unverbindlich Anfrage einstellen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Diese 5 Dinge sollten Sie beachten</h2><ol class="wp-block-list">
<li>Ein fehlendes oder unleserliches Typschild kann zum Problem werden, weil sich Übergangsfristen bei Einzelraumfeuerungsanlagen gerade daran orientieren. In der Regel hat aber der Bezirksschornsteinfeger Aufzeichnungen über den Ofen, fragen Sie hier am besten nach, zum Beispiel, wenn Sie ein Bestandsgebäude kaufen und einen Ofen übernehmen. </li>



<li>Wenn Sie zu Ihrer Feuerstätte eine Dokumentenmappe erstellen (Typenschild-Foto, Rechnung, Schornsteinfegerprotokolle, Herstellerunterlagen), dann können diese Unterlagen bei Eigentümerwechsel, Versicherungsfragen oder Behörden-/Schornsteinfegerterminen schnell und übersichtlich weiterhelfen.</li>



<li>Selbst wenn eine Anlage formal zulässig ist, vermeiden korrekt gelagertes Holz, gutes Anheizen und passende Betriebsweise Konflikte und Beschwerden.</li>



<li>Lagern Sie Ihr Holz mindestens 6 Monate gut geschützt. Und achten Sie darauf, dass Ihr Brennholz FSC-zertifiziert ist. </li>



<li>Der Termin mit dem Schornsteinfeger kann auch dazu dienen, Modernisierungswünsche zu besprechen. So lässt sich auf einfache Weise vorab klären, was durchführbar und sinnvoll ist.</li>
</ol><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading" id="artikel-5">Fazit</h2><p class="wp-block-paragraph">Die Umsetzung der Bundesimmissionsschutzverordnung im Bereich der Kaminöfen und Einzelfeuerungsanlagen stellt einen wichtigen Schritt hin zu einer saubereren und umweltverträglicheren Raumwärmeversorgung dar. Durch die schrittweise Verschärfung der Grenzwerte für Feinstaub- und Kohlenmonoxidemissionen werden Betreiber nämlich dazu angehalten, entweder in moderne, emissionsarme Geräte zu investieren oder ältere Anlagen durch geeignete Maßnahmen nachzurüsten beziehungsweise außer Betrieb zu nehmen. Gerade Holzfeuerungsanlagen zählen in Deutschland zu den bedeutendsten Quellen für Feinstaubemissionen im Haushaltsbereich und belasten insbesondere in Ballungsräumen und in windschwachen Wintermonaten die Luftqualität erheblich. Die konsequente Anwendung der BImSchV trägt dazu bei, diese Belastungen spürbar zu reduzieren und leistet damit einen messbaren Beitrag zum Schutz der menschlichen Gesundheit sowie zur Erreichung nationaler und europäischer Luftreinhalteziele.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">BImSchV: Häufig gestellte Fragen</h2><h3 class="wp-block-heading">Wer trägt die Hauptlast der Umsetzung? </h3><p class="wp-block-paragraph">Die Verantwortung verteilt sich auf die Ebenen Hersteller, Händler und Verbraucher, doch in der Praxis trifft der Vollzugsdruck vor allem die Verbraucher, die ihre Altanlagen nachrüsten oder stilllegen müssen. Hersteller profitieren hingegen von der erzwungenen Nachfrage nach neuen, normkonformen Geräten.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielt die Restfeuchte im Holz? </h3><p class="wp-block-paragraph">Die vorgeschriebene Verwendung von trockenem, unbehandeltem Holz mit maximal 25 Prozent Restfeuchte ist eine der wirksamsten und günstigsten Maßnahmen zur Emissionsreduzierung überhaupt. Mit dem entsprechenden Holz heizen Sie effizient und beugen starker Rußbildung vor. Trotzdem wird diese Vorschrift im Alltag häufig missachtet, weil es zum einen an Aufklärung fehlt und zum anderen Kontrollen kaum stattfinden.</p><h3 class="wp-block-heading">Ist Holz wirklich CO₂-neutral?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die Annahme der CO₂-Neutralität von Holz basiert darauf, dass beim Verbrennen nur so viel Kohlendioxid freigesetzt wird, wie der Baum zuvor gebunden hat. Doch dieser Kreislauf funktioniert nur bei nachhaltiger Forstwirtschaft und über lange Zeiträume. Kurzfristig betrachtet ist die Verbrennung von Holz durchaus klimaschädlich, da das CO₂ sofort emittiert, aber erst Jahrzehnte später wieder gebunden wird. [<a href="#quelle-5" title="">5</a>]</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt unverbindlich Anfrage einstellen &amp; Angebote vergleichen!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-1">[1] Bundesumweltministeriums. „Hintergrundinformationen zur Novelle der 1. BImSchV“. <em>Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit</em>, <a href="https://www.bundesumweltministerium.de/themen/luft/hintergrundinformationen-zur-novelle-der-1-bimschv">www.bundesumweltministerium.de/themen/luft/hintergrundinformationen-zur-novelle-der-1-bimschv</a>. Zugegriffen 25. Februar 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-2">[2] „Feuerungsanlagen – Anforderungen 1. und 44. BImSchV“. <em>Nuernberg.de</em>, <a href="https://www.nuernberg.de/internet/umweltamt/feuerungsanlagen.html">www.nuernberg.de/internet/umweltamt/feuerungsanlagen.html</a>. Zugegriffen 25. Februar 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-3">[3] <em>Gesetze-im-internet.de</em>, <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bimschv_1_2010/__22.html">www.gesetze-im-internet.de/bimschv_1_2010/__22.html</a>. Zugegriffen 25. Februar 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-4">[4] <em>Gesetze-im-internet.de</em>, <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bimschg/__62.html">www.gesetze-im-internet.de/bimschg/__62.html</a>. Zugegriffen 25. Februar 2026.</p><p class="wp-block-paragraph" id="quelle-5">[5] „Klimaauswirkungen von Heizen mit Holz“. <em>Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit</em>, <a href="https://www.bundesumweltministerium.de/heizen-mit-holz/umwelt/klimaauswirkungen-von-heizen-mit-holz">www.bundesumweltministerium.de/heizen-mit-holz/umwelt/klimaauswirkungen-von-heizen-mit-holz</a>. Zugegriffen 25. Februar 2026.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a href="https://www.kaminbau.net/magazin/bimschv-die-neue-kaminofenverordnung-ab-2024">BImSchV: Die neue Kaminofenverordnung</a> first appeared on <a href="https://www.kaminbau.net/magazin">Kaminbau.net</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		
		<link>https://www.kaminbau.net/magazin/dibt-zulassung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kathrina Haunfelder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2023 09:43:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesetze & Normen]]></category>
		<category><![CDATA[Kaminbau]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kaminbau.net/magazin/?p=69</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie möchten einen Kaminofen in Ihr Haus bauen und wissen nicht, ob die DIBt-Zulassung in Ihrem Fall notwendig ist? Diese Zertifizierung ist nämlich besonders für den Einbau eines raumluftunabhängigen Ofens in ein Energiesparhaus relevant. Wir erklären Ihnen genauer, für was die Bezeichnung DIBt steht und worum es sich dabei handelt.Alles auf einen Blick:DIBt-Zulassung: DefinitionWenn Sie in einem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Sie möchten einen Kaminofen in Ihr Haus bauen und wissen nicht, ob die DIBt-Zulassung in Ihrem Fall notwendig ist? Diese Zertifizierung ist nämlich besonders für den Einbau eines raumluftunabhängigen Ofens in ein Energiesparhaus relevant. Wir erklären Ihnen genauer, für was die Bezeichnung DIBt steht und worum es sich dabei handelt.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Alles auf einen Blick:</h2><ul class="wp-block-list">
<li>Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) prüft und bewertet Bauarten, Bauwerke sowie Bauprodukte und stellt Genehmigungen und allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen aus.</li>



<li>In der Regel ist der Antrag für eine DIBt-Zulassung für Hersteller freiwillig. </li>



<li>Für alle raumluftunabhängigen Kaminöfen, die in Niedrigenergie- und Passivhäusern zum Einsatz kommen sollen, ist eine technische Bewertung durch das Deutsche Institut jedoch notwendig. </li>



<li>Sind Kaminofen oder eine Feuerstelle raumluftunabhängig, nutzen sie für die Verbrennung Sauerstoff von außen. Die Luftquelle von raumabhängigen Öfen ist nicht extern. Sie entziehen dem Raum die Verbrennungsluft. </li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">DIBt-Zulassung: Definition</h2><p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie in einem Passiv- oder Niedrigenergiehaus wohnen und den Einbau eines Kamins planen, sollte die Anlage raumluftunabhängig sein und unbedingt eine entsprechende Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik besitzen. So ist ein sicherer und einwandfreier Betrieb garantiert. </p><h3 class="wp-block-heading">Für was steht DIBt? </h3><p class="wp-block-paragraph">DIBt ist die Abkürzung für <strong>Deutsches Institut für Bautechnik</strong>. Das Institut übernimmt die Kontrolle, Aufsicht und Bewertung von Bauprodukten, Bauwerken und Bauarten jeglicher Art und erteilt nach erfolgreicher DIBt-Prüfung bauaufsichtliche Zulassungen und Genehmigungen. Sie ist die <strong>offizielle Produktinformationsstelle</strong> für das Bauwesen und dient der Bauforschung sowie der Bauaufsicht in Deutschland. </p><h3 class="wp-block-heading">Was ist eine DIBt-Zulassung?</h3><p class="wp-block-paragraph">Hierbei handelt es sich um einen <strong>Nachweis</strong>, der für verschiedene bautechnische Einrichtungen notwendig ist, für die es keine entsprechende DIN-Norm gibt. Dieses Zertifikat gilt als eine Art technisches Qualitätssiegel. Hersteller melden Ihre Produkte selbstständig zur Prüfung an. </p><p class="wp-block-paragraph">Diese Arbeit spielt besonders in der <strong>Feuerungstechnik</strong>, sprich (das mag ich persönlich nicht, ich würde also schreiben) bei Heizungen und Kaminöfen, eine wichtige Rolle. Im Vergleich zu vielen anderen Bauprodukten gibt es für raumluftunabhängige Kaminöfen nämlich keine DIN-Normen. Deshalb müssen die Zulassungen, die für die Sicherheit der Produkte und deren Verwendung stehen, auf anderem Weg erfolgen. </p><h3 class="wp-block-heading">Was regelt die DIBt bei Kaminöfen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Eine Zulassung vom DIBt zertifiziert, dass es sich um einen Ofen handelt, der den technischen und sicherheitstechnischen Aspekten eines energiesparenden Hauses gerecht wird. Für jede neu hergestellte Kaminanlage muss daher eine entsprechende anlagenbezogene Typenprüfung erfolgen, um für Energiesparhäuser geeignet zu sein. Die Prüfung ist speziell für Kaminöfen und andere Feuerstätten, die <strong>raumluftunabhängig</strong> funktionieren, wichtig. Die bauaufsichtliche Zulassung des DIBt garantiert Ihnen die einwandfreie Funktion sowie eine hohe Dichtigkeit solcher Kamineinsätze. </p><p class="wp-block-paragraph">Ein <strong>Energiesparhaus</strong> sowie ein Neubau besitzen effiziente Dämmsysteme. Dadurch findet von innen nach außen und umgekehrt so gut wie kein Austausch von Luft statt. Zum Ausgleich wird daher ein automatisiertes Entlüftungs- und Belüftungssystem eingebaut. Durch das moderne Lüftungssystem entsteht ein<strong> Unterdruck</strong> in den Wohnräumen. Bei einem raumluftabhängigen Kamineinsatz breiten sich während der Verbrennung dadurch die Schadstoffe im Haus aus, anstatt durch das Abluftsystem abzuziehen. Daher sind in diesen Fällen ausschließlich Kaminsysteme mit einer <strong>externen Verbrennungslüftung </strong>geeignet. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div class="callout"><div class="head">Benötigen Sie Hilfe für Ihr Kaminprojekt?</div><div class="body">Erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihrer Nähe.</div><button type="button" class="get-the-angebote" data-et-type="CTA-Banner">Jetzt unverbindlich Anfrage stellen</button></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Warum ist eine Zulassung bei Kaminöfen wichtig?</h2><p class="wp-block-paragraph">Kaminöfen müssen allgemeinen Baubestimmungen entsprechen. Dies ist wichtig, um eine hohe <strong>Sicherheit</strong> und <strong>Energieeffizienz</strong> zu garantieren. Deshalb sind in vielen Fällen sogar entsprechende Genehmigungen notwendig, ohne die ein neuer Kamin nicht betrieben werden darf. Beispielsweise muss die Feuerstelle durch den Schornsteinfegermeister abgenommen werden. Besonders für einen raumluftunabhängigen <a href="https://www.kaminbau.net/magazin/kaminofen" title="">Kaminofen</a> ist eine Kontrolle durch das DIBt notwendig.</p><p class="wp-block-paragraph">Allgemein wird bei den Kaminöfen zwischen zwei Varianten unterschieden:</p><ul class="wp-block-list">
<li><strong>raumluftabhängiger Kaminofen</strong><br><br>Der raumluftabhängige Kaminofen wird in Altbauten und in wenig isolierten Gebäuden betrieben. Heizen Sie den Ofen an, öffnen Sie für die notwendige Sauerstoffzufuhr das Fenster. Dies ist wichtig, damit es nicht zu einer Kohlenmonoxidüberbelastung kommt, die wiederum zu einer Rauchgasvergiftung führen könnte.</li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/01/raumluftabhaengiger-kaminofen-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="710" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/01/raumluftabhaengiger-kaminofen-1024x710.jpg" alt="Raumluftabhängiger Kaminofen" class="wp-image-95" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/01/raumluftabhaengiger-kaminofen-scaled.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/01/raumluftabhaengiger-kaminofen-300x208.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/01/raumluftabhaengiger-kaminofen-768x533.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/01/raumluftabhaengiger-kaminofen-1536x1065.jpg 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/01/raumluftabhaengiger-kaminofen-2048x1420.jpg 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/01/raumluftabhaengiger-kaminofen-100x69.jpg 100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Kaminbau.net</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><ul class="wp-block-list">
<li><strong>raumluftunabhängiger Kaminofen</strong><br><br>Ist ein Kamineinsatz raumluftunabhängig, bezieht er Luft nicht vom Wohnraum, sondern über eine externe Luftversorgung.<br><br>Moderne Energiesparhäuser sind so konzipiert, dass möglichst wenig Wärme verloren geht. Der Luftaustausch im Wohnraum findet durch entsprechende Lüftungsanlagen statt. Um die Gefahr der Kohlenmonoxidvergiftung zu umgehen und gleichzeitig einen gefährlichen Unterdruck zu vermeiden, der die Abgase des Schornsteins in den Wohnraum leiten könnte, wird daher ein raumluftunabhängiger Kaminofen mit entsprechender DIBt-Zertifizierung benötigt. </li>
</ul><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/01/raumluftunabhaengiger-kaminofen-scaled.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="710" src="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/01/raumluftunabhaengiger-kaminofen-1024x710.jpg" alt="Raumluftunabhängiger Kaminofen" class="wp-image-93" srcset="https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/01/raumluftunabhaengiger-kaminofen-scaled.jpg 1024w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/01/raumluftunabhaengiger-kaminofen-300x208.jpg 300w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/01/raumluftunabhaengiger-kaminofen-768x533.jpg 768w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/01/raumluftunabhaengiger-kaminofen-1536x1065.jpg 1536w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/01/raumluftunabhaengiger-kaminofen-2048x1420.jpg 2048w, https://magazin.digitaleseiten.de/wp-content/uploads/2023/01/raumluftunabhaengiger-kaminofen-100x69.jpg 100w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><figcaption class="wp-element-caption">© Kaminbau.net</figcaption></figure><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">Faustregel:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Kilowatt gibt die Leistung eines Ofens an. Planen Sie einen Einbau, sollten pro Kilowatt und pro Betriebsdauer (in Stunden) mindesten 4 Kubikmeter Raumvolumen vorhanden sein. Für die Berechnung müssen zusätzliche Faktoren wie Wärmedämmung und Raumhöhe berücksichtigt werden. Für eine individuelle Beratung und Berechnung wenden Sie sich am besten an einen Experten.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Rechtliches zu DIBt-Zulassungen</h2><p class="wp-block-paragraph">Für Kaminöfen, die vor allem raumluftunabhängig funktionieren, sind einige rechtliche Aspekte unbedingt zu beachten. So ist besonders für eine spezielle Kaminbauart eine Prüfung durch das DIBt zu empfehlen. </p><h3 class="wp-block-heading">Wann muss ein Ofen eine DIBt-Zulassung aufweisen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die DIBt-Zertifizierung ist notwendig, wenn ein Ofen in ein<strong>Niedrigenergie- oder Passivhaus</strong> integriert wird, in dem eine <strong>Lüftungsanlage</strong> verbaut ist. Nur dann ist garantiert, dass der Kamin komplett unabhängig von der Raumluft und nur durch externe Luftzufuhr funktioniert. Für eine optimale Sicherheit, sollte zusätzlich ein Unterdrucksicherheitsabschalter beziehungsweise Unterdruckwächter installiert werden. </p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">INFO:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Ein sogenannter Unterdruckwächter schaltet den Kaminofen automatisch ab, wenn Unterdruck entsteht. Nutzen Sie einen raumluftabhängigen oder raumluftunabhängigen Ofen und gleichzeitig eine Lüftungsanlage bietet dieses System einen zusätzlichen Schutz.</div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Eine Zertifizierung durch das DIBt bei Kaminöfen, die raumluftabhängig sind, ist nicht unbedingt notwendig. Für den Verkauf kann es jedoch durchaus vorteilhaft sein, eine Bewertung des Deutschen Instituts vorzuweisen.</p><h3 class="wp-block-heading">Welche Kaminöfen sind zugelassen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Kaminöfen sollten am besten eines der folgenden Prüfsiegel besitzen: </p><ol start="1" style="list-style-type:1" class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.dibt.de/de/wir-bieten/zulassungen-etas-und-mehr" title="">DIBt-Zulassung</a><a href="https://www.istockphoto.com/de/foto/junge-frau-schreiben-in-einem-notizbuch-sitzen-in-einem-sessel-durch-die-fi-gm1319830399-406582882?phrase=kaminofen"></a></li>



<li>CE-Kennzeichnung</li>
</ol><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">CE-gezeichnete Bauprodukte erfüllen die europäischen gesetzlichen Mindestanforderungen. Kamineinsätze müssen <strong>mindestens</strong> einen <strong>CE-Siegel</strong> besitzen, um offiziell zugelassen zu sein. Dies gilt nicht nur in Deutschland, sondern innerhalb der gesamten EU.</p><p class="wp-block-paragraph">Die Siegel sollen sicherstellen, dass die geprüften Kaminöfen alle technischen Voraussetzungen erfüllen und sicher sind. Gleichzeitig dient die Vergabe der Siegel der Marktüberwachung.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><div class="articleNoticeableHint">
<div class="articleNoticeableHintHead">WICHTIG:</div>
<div class="articleNoticeableHintBody" style="text-align: left;">Wenn Sie ein Niedrigenergie- oder Passivhaus bewohnen, ist eine DIBt-Zertifizierung für den Betrieb eines Kaminofens zwingend notwendig. Nur geprüfte Modelle dürfen eingebaut werden. </div></div><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h3 class="wp-block-heading">Welche Öfen dürfen ab 2024 nicht mehr betrieben werden?</h3><p class="wp-block-paragraph">Aufgrund des Umweltschutzes und der bevorzugten Umstellung auf erneuerbare Energien, dürfen bestimmte <a href="https://www.kaminbau.net/magazin/kaminarten" title="">Kaminarten</a> nach Ablauf gesetzter Fristen nicht mehr betrieben werden. Dies betrifft ab Dezember 2024 die folgenden Öfen:</p><ul class="wp-block-list">
<li>alle Kaminöfen, die zwischen dem 1. Januar 1995 und dem 2. März 2010 in Betrieb genommen wurden</li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Sämtliche Kaminöfen, die die Feinstaub- und Kohlenmonoxid-Grenzwerte laut <a href="https://www.kaminbau.net/magazin/bimschv-die-neue-kaminofenverordnung-ab-2024" title="">Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchV)</a> nicht überschreiten, dürfen weiterhin betrieben werden. Nach <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/bimschv_1_2010/__26.html" title="">Paragraf 26 der 1. BImSchV</a> gelten folgende Grenzwerte: </p><ul class="wp-block-list">
<li>Staub: 0,15 Gramm pro Kubikmeter</li>



<li>Kohlenmonoxid: 4 Gramm pro Kubikmeter </li>
</ul><div style="height:5px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p class="wp-block-paragraph">Werden diese Werte überstiegen, haben Sie Zeit bis zum 31. Dezember 2024, Ihren Ofen aufzurüsten oder auszutauschen. </p><h3 class="wp-block-heading">Gibt es unterschiedliche DIBt-Zulassungen für Kamine, Öfen und Kaminöfen?</h3><p class="wp-block-paragraph">Die DIBt-Zulassung gilt für Feuerstellen aller Art, also für Kamine, Öfen und Kaminöfen, die aktiv genutzt werden. Jeder Hersteller kann den Antrag auf eine entsprechende technische Prüfung durch das Deutsche Institut für Bautechnik beantragen. Für raumluftunabhängige Öfen in Kombination mit Lüftungsanlagen ist eine DIBt-Zertifizierung verpflichtend, um sie in Energiesparhäuser einzubauen.</p><p class="wp-block-paragraph">Sie benötigen weitere Informationen zur Prüfung und Zulassungen oder möchten einen neuen Kamineinsatz bauen lassen? Dann wenden Sie sich am besten an einen Experten.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><button class="get-the-angebote">Jetzt anfragen &amp; Ofenbauer in der Nähe finden!</button><hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><h2 class="wp-block-heading">Fazit </h2><p class="wp-block-paragraph">Die DIBt-Zulassung wird besonders für Kaminöfen mit einer externen Luftzufuhr benötigt, wenn sie in einem Passiv- oder Niedrigenergiehaus eingebaut werden soll. Ob raumluftunabhängig oder raumluftabhängig: Ein Unterdrucksicherheitsabschalter bietet Ihnen eine zusätzliche Sicherheit. Ein raumluftabhängiger Kaminofen benötigt keine DIBt-Zertifizierung, sollte jedoch über eine CE-Kennung verfügen. Auch hierbei handelt es sich um ein europaweit anerkanntes Gütesiegel, das der Sicherheit dient.</p><div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div><p>The post <a href="https://www.kaminbau.net/magazin/dibt-zulassung">DIBt-Zulassung: Die Zulassung für Kaminöfen leicht erklärt</a> first appeared on <a href="https://www.kaminbau.net/magazin">Kaminbau.net</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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